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Ganz
klar: Weil man es kann!
Coverbands gibt es viele: Stones, Deep Purple, Queen, Metallica
- von jeder Superband gibt es unzählige Cover-Formationen.
Aber warum gibt es kaum Police-Coverbands? Vielleicht,
weil es so schwierig ist, den Originalsound mit nur drei
Instrumenten
(Bass, Gitarre, Schlagzeug) authentisch nachzuempfinden?
Sicher auch das. Aber in erster Linie ist es wohl wichtig
einen Frontmann zu finden, der nicht nur Bass spielen und
dazu auch noch singen kann. Und das nicht nur irgendwie,
es soll schon nach Sting klingen. Was wäre eine Police-Coverband
ohne entsprechende Leadstimme?
Und da sich Ende 2004 genau diese wichtigen Komponenten
in Form des Gründungstrios zusammenfanden, ist der gemeinsame
Traum einer Police-Coverband endlich wahr geworden.
Man war sich bewusst, dass das eine Herausforderung war,
harte Probenarbeit inklusive. Also startete man im Sept.
2004 einen Test:
Zwei Songs (Roxanne, Walking on the moon) wurden ausgewählt
und vorbereitet. Sollten sich die Songs gut anhören, würde
man weitermachen. Wenn nicht, wäre das Projekt gescheitert.
Also: Songs anhören, Parts raussuchen, üben. Dann die erste
Probe. Wow! Das klang sogar richtig gut. Der klassische
Summers-Telesound, die verqueren Copeland-Rhythmen mit
ungewöhnlicher HiHat-Arbeit und häufigen Splash-Einsätzen,
der erdige Reggae-Bass - fast wie das Original. Von der
Stimme ganz zu schweigen: Präsenz und Stimmumfang
des Frontmanns überraschten wohl alle ein bisschen.
Fairerweise muss gesagt werden, dass dieser bereits in
anderen Formationen ein paar Police-Klassiker zum Besten
geben durfte und auch da bereits einige Musikkenner positiv
überraschen konnte. |
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So
- nun war der erste Schritt getan. Es klang absolut nach
The Police. Das gab allen Beteilgten Mut und Schwung, weiter
zu machen. Von da an wurde ein Police-Hit nach dem anderen
ausgewählt, analysiert und einstudiert. Das Programm wuchs
und wuchs.
Zur Freude vieler Police-Fans sei erwähnt, dass
man einige Police-Live-Versionen und Arrangements übernahm.
So manche "mittelprächtige" Albumversion wird so zum absoluten
Live-Reißer.
Im Juli 2005 "drohte" der erste Gig. Also musste man endlich
- wie lange geplant - eine passende Background-Ergänzung
finden. Der Chor musste verstärkt werden. Also begann eine
lange, schwierige Suche. Nach etlichen Fehlschlägen fand
man zwei Monate vor dem Gig endlich die Idealbesetzung: Steffi
Müller stieß zur Band, erste Probe, alles passt, alle begeistert
- die Band ist perfekt!
Proben, proben, proben - denn am 2. Juli war es soweit: Der
erste Gig - auf einer Hochzeit! Ungewöhnlich. So dachte auch
die Band. Der Erfolg war überwältigend. Eine hüpfende, tanzende
und mitsingende Hochzeitsgesellschaft war restlos begeistert.
Und verlangte nach mehr, da das Programm bis
dahin nur für 1 1/4 Stunden reichte.
Also wieder proben! Mittlwerweile reicht die Setlist für
gute 2,5 Stunden. Der zweite Gig beim L.I.A.M.-Weihnachtsvorspiel
war wieder ein Erfolg: Zwar leider zu kurz und etwas spät
- aber die verbliebenen Zuschauer waren in der Mehrzahl aus
dem Häuschen und total überrascht, wie sehr die Band doch
wie das Original klingt.
Das Geheimnis der Band: Die Freude an der Musik von The Police!
Alle Bandmitglieder strahlen beim Spielen und die Funken
sprühen - sogar bei jeder Probe. Und natürlich auf der
Bühne! Und diese Funken sprühen auf das Publikum
über:
die
Energie
dieser Band, die Spielfreude, der wiederbelebte "Police-Spirit"
- das muss man einfach erlebt haben! |